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Riff-Piraten

England im Jahre 1821: Alles auf Anfang für die junge, lebensfrohe Mary Yellan (Jessica Brown Findlay, „Downton Abbey“). Nach dem Tod ihrer Mutter weiß sie nicht, wo sie unterkommen soll. Da sie sich weigert, aus einem anderen Grund als aus wahrer Liebe zu heiraten, entschließt sie sich, nach Cornwall zu ihrer Tante Patience (Joanne Whalley, „Scarlett“, „Die Borgias“) zu ziehen. An die Schwester ihrer Mutter hat sie sehr angenehme, lebhafte Erinnerungen. Doch der Kontakt war seit einiger Zeit abgebrochen. Alles, was Mary von Patience weiß: Gemeinsam mit ihrem Mann bewirtschaftet sie an der Atlantikküste das Gasthaus „Jamaica Inn“.

Kurz nachdem Mary eintrifft, muss sie feststellen, dass das meiste anders ist, als sie es erwartet hatte: Ihre Tante ist nur noch ein Schatten ihrer selbst, verängstigt durch die Repressalien ihres Ehemannes Joss (Sean Harris, „Die Borgias“) vegetiert sie mechanisch vor sich hin und befolgt seine Anweisungen. Auch das „Jamaica Inn“ selbst ist nur eine Fassade. Gäste gibt es keine, die Pensionszimmer sind verschlossen und dienen als Abstellkammern. Nachts wird es zwar voll im Schankraum, aber es sind keine Pubbesucher, sondern Schmuggler, die mit Joss gemeinsame Sache machen.

Nach anfänglichen Zweifeln, ob sie wieder abreisen soll, entschließt sich Mary zu bleiben. Sie will ihrer Tante beistehen, die für ihre Unterstützung dankbar zu sein scheint. Und dann ist da auch noch Jem (Matthew McNulty, „Control“), Joss‘ gutaussehender jüngerer Bruder, der sie mit seiner geheimnisvollen Aura in seinen Bann zieht.

Mary versucht, sich so gut wie möglich aus den illegalen Geschäften ihres Onkels herauszuhalten. Doch je länger sie im „Jamaica Inn“ bleibt, umso mehr muss sie sich eingestehen, dass auch sie mehr und mehr ein Teil des Schmugglerrings wird. Verzweifelt sucht sie Beistand und vertraut sich dem Gemeindevikar Francis Davey (Ben Daniels, „House of Cards“) und seiner Schwester Hannah (Shirley Henderson, „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“) an. Der Kontakt zu den beiden gibt ihr Kraft, Joss‘ Machenschaften ertragen zu können. Gleichzeitig gerät sie immer mehr in den Bann von Jem. Hin- und hergerissen, ob sie ihm vertrauen soll oder lieber die Finger von ihm lässt, gibt er ihr eines Abends die erschreckende Antwort: Im „Jamaica Inn“ kannst Du niemandem trauen!“

„Riff – Piraten“ beruht auf dem Roman „Jamaica Inn“ von Daphne Du Maurier. Für die mittlerweile dritte Verfilmung konnte die BBC mit Jessica Brown Findlay, Matthew McNulty, Sean Harris, Joanne Whalley, Shirley Henderson und Ben Daniels einige der derzeit vielbeschäftigsten TV-Darsteller gewinnen. Produzent David M. Thompson zeichnete unter anderem auch für die BBC-Period-Pieces „Das karmesinrote Blütenblatt“ und „Death Comes to Pemberley“ verantwortlich.


Fakten und Infos

Das „Jamaica Inn“ in Cornwall gibt es wirklich und zwar bis heute. Aufzeichnungen zufolge wude es bereits 1750 errichtet und stand von jeher im Ruf, Schmugglern Unterschlupf zu gewähren. Aus diesem Grund ließ Daphne Du Maurier ihren gleichnamigen Roman auch vor der Kulisse des berüchtigten Lokals spielen.
Daphne Du Maurier veröffentlichte „Jamaica Inn“ 1936 im Alter von 29 Jahren.
1939 adaptierte Alfred Hitchcock den Stoff zum ersten Mal für die Leinwand mit Charles Laughton und Maureen O’Hara in den Hauptrollen. Zwei weitere Male sollte Hitchcock danach noch Stoffe von Du Maurier verfilmen. 1940 die Gruselmär „Rebecca“, der erfolgreichste Roman von Du Maurier. Sowie 1963 den Öko-Horror „Die Vögel“, der auf einer ihrer Kurzgeschichten beruhte.
Der Song „Jamaica Inn“ auf Tori Amos‘ 2005er-Album „The Beekeeper“ beruht ebenfalls auf Du Mauriers Roman.

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