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Familienserie

Vicious

Die britischen Schauspiellegenden Sir Ian McKellen und Sir Derek Jacobi verkörpern in „Vicious“ auf einzigartige Weise ein alterndes, schwules Paar, dessen Leben nach dem Einzug eines jungen, attraktiven Nachbarns wieder an Fahrt gewinnt.

48 Jahre, fast ein halbes Jahrhundert – so lange haben es Freddie (Ian McKellen) und Stuart (Derek Jacobi) miteinander ausgehalten. Als sie sich kennenlernten, in den 1960er-Jahren, hing der Himmel voller Geigen. Doch die Beziehung entwickelte sich schnell zu einer intensiven Hass-Liebe, die sich die beiden passionierten Streithähne bis ins hohe Alter bewahrt haben.

Mit boshaften Kommentaren und galligen Seitenhieben legen sie gegenseitig ihre Unzulänglichkeiten bloß. Gescheiterte Karriereträume, verblassendes Aussehen, die Tücken des Alters – nichts ist ihnen heilig, wenn es darum geht, den anderen in die Pfanne zu hauen. Vor allem, wenn sie Gäste in ihrem Londoner Apartment empfangen, laufen sie zur Hochform auf. Kein Wunder, denn ihre besten Freunde Mason (Philip Voss), Penelope (Marcia Warren) und Violet (Frances de la Tour) stehen ihnen in Sachen Scharfzüngigkeit in nichts nach.Als der gutaussehende Mittzwanziger Ash (Iwan Rheon) ins Apartment über ihnen zieht, spielen die Hormone noch einmal verrückt. Vor allem Freddie ist hingerissen, selbst nachdem Ash seinen neuen Nachbarn klar gemacht hat, dass er auf Frauen steht. Immerhin: Dadurch sieht Violet die Zeit für einen dritten Frühling gekommen.

Fakten und Infos

„Vicious“ – boshaft – heißt die Erfolgssitcom aus der Feder des erfahrenen Comedyproduzenten Gary Janetti („Family Guy“, „Will & Grace“) und des preisgekrönten britischen Dramatikers Mark Ravenhill („Shopping and Fucking“, „The Cut“). Für ihr Kammerspiel der gesalzenen Verbalsalven konnten die beiden ein Ensemble der Extraklasse gewinnen: Mit Sir Ian McKellen („Der Herr der Ringe“, 2001-2003; „Der Hobbit“, 2012-2014; „X-Men“, 2000-2006) und Sir Derek Jacobi („Gladiator“, 2000; „Gosford Park“, 2001; „The King’s Speech“, 2011) treffen zwei der profiliertesten Theater-, Film- und Fernsehschauspieler aufeinander, die Großbritannien vorzuweisen hat. Mit sichtlichem Vergnügen spielen die beiden den alternden Schauspielstar Freddie und den ehemaligen Gastronom Stuart, die dem Alter und ihrer jahrzehntelangen Beziehung mit beißender Ironie begegnen. Ihnen zur Seite: die britische Comedylegende Frances de la Tour, dem internationalen Kinopublikum durch ihre denkwürdigen Auftritte in den „Harry Potter“-Filmen und Martin Scorseses „Hugo“ bekannt. Und: Newcomer Iwan Rheon, der mit höchst unterschiedlichen Rollen in den Erfolgsserien „Misfits“ und „Game of Thrones“ bereits mit seinen 28 Jahren Kultstatus hat.

In Großbritannien bereitete „Vicious“ dem ausstrahlenden Sender ITV im April 2013 mit fast sechs Millionen Zuschauern einen großen Erfolg zum Start. „Ian McKellen und Derek Jacobi“ haben diebischen Spaß daran, dass zickige Pärchen zu geben“, schrieb „Time Out“ nach der Premierenepisode. Und für die „Daily Mail“ ist „Vicious“ „schon jetzt ein Klassiker“. Dass es 2014 mit einer zweiten Staffel weitergeht, versteht sich da von selbst.

Charaktere

Vicious

Freddie Thornhill – dargestellt von Sir Ian McKellen
Freddie Thornhill ist ein alternder Schauspielstar, dessen Karriere in den 1960er-Jahren vielversprechend begann, seitdem aber mehr und mehr ins Stocken geriet. Seinen Lebenspartner Stuart (Derek Jecobi) lernte er vor 48 Jahren kennen – die Beziehung hält als innigliche Hassliebe bis heute. Da beruflich nicht mehr viel für die beiden läuft, verbringen sie ihren Tag damit, Bücher zu lesen, den Hund auszuführen und sich gegenseitig das Leben zur Hölle zu machen. Neuer Schwung kommt in die Bude, als über ihnen der attraktive Mittzwanziger Ash (Iwan Rheon) einzieht. Plötzlich merkt Freddie, dass er noch nicht zum alten Eisen gehören will – was einige peinliche Situationen für ihn zur Folge hat.
   
Stuart Bixby – dargestellt von Sir Derek Jacobi
Stuart Bixby arbeitete in einer Bar, als er in den Swinging Sixties den aufstrebenden Jungschauspieler Freddie (Sir Ian McKellen) kennen und lieben lernte. Fast 50 Jahre später sind die beiden immer noch ein Paar, aber die Beziehung gleicht bisweilen einem Schlachtfeld. Wenn es darum geht, sich gegenseitig in die Pfanne zu hauen, ist den beiden Streithähnen nichts heilig. Im Gegensatz zu Freddie kennt Stuart aber seine Grenzen und versucht seinen Lebenspartner vor den aberwitzigen Auswüchsen seiner künstlerischen Eitelkeit zu schützen, wo es nur geht. Dieser Balanceakt führt immer wieder zu Missverständnissen zwischen Stuart und Freddie.    

Violet Crosby – dargestellt von Frances de la Tour
Violet Crosby ist Stuarts (Sir Derek Jacobi) beste Freundin und kennt ihn und seinen Freddie (Sir Ian McKellen) schon seit Jahrzehnten. In Sachen Scharfzüngigkeit steht sie dem schwulen Paar in nichts nach, allerdings ist ihr Humor warmherziger, weil sie genau weiß, was für sensible Seelen sich hinter den beiden widerborstigen Grauzauseln verbergen. Als ewiger Single noch immer auf der Suche nach der großen Liebe, weigert sich Violet beständig, reifer zu werden und nimmt stattdessen mit, was sich ihr bietet. Selbst auf den mehr als 40 Jahre jüngeren Ash (Iwan Rheon) hat sie ein Auge geworfen. Dass Violet mit dem digitalen Zeitalter Schritt hält, beweist sie, als sie auf einer Online-Plattform ein Date klarmacht. Doch der Auserwählte ist nicht, was er vorgibt zu sein. Fatalerweise wird das Violet erst klar, als es zu spät scheint.

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